UNESCO-Allgemein
Zusammenleben lernen in einer pluralistischen Welt
in kultureller Vielfalt…
so lautet der übergeordnete Bildungsauftrag der
UNESCO-Schulen. Das
UNESCO Associated Schools Project Network
ist ein Netzwerk von derzeit rund 8000 Schulen aller Schultypen in 176
Ländern der Erde. Das Netzwerk wurde im Jahr 1953 von der UNESCO ins
Leben gerufen. In Österreich sind 62 Schulen als
UNESCO-Schulen anerkannt. Leitgedanke „Da Kriege im Geist der
Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen
verankert werden… Ein ausschließlich auf politischen und
wirtschaftlichen Abmachungen von Regierungen beruhender Friede kann die
einmütige, dauernde und aufrichtige Zustimmung der Völker der Welt nicht
finden. Friede muss - wenn er nicht scheitern soll - in der geistigen
und moralischen Solidarität der Menschheit verankert werden.“ (Präambel
der UNESCO-Verfassung, 1945) Bildung soll dem Frieden nachhaltig und engagiert
dienen. Demokratie einzuüben ist das vorrangige Bildungsziel einer
UNESCO-Schule. Teamarbeit, ein integrativer Erziehungsstil, der die
Wertschätzung von Verschiedenheit als wichtigen Bestandteil der
Bildungsarbeit versteht, werden verstärkt gepflegt. Die UNESCO-Schulen
werden auch in ihrer unmittelbaren Umgebung für den Schutz von Natur-
und Kulturgütern aktiv. Bildungsverständnis Der Bildungsbegriff der UNESCO und die daraus
erwachsenden Anforderungen an den Unterricht beruhen auf vier Säulen:
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