Verleihung ÖKOLOG Auszeichnung

Am 30. 5. 2018 fand zum Auftakt der ÖKOLOG PädagogInnen-Exkursion in Bangs die Verleihung der ÖKOLOG Zertifikate an drei Schulen, darunter auch das BG Dornbirn, statt.

 

Frau Prof. Sottopietra übernahm als engagierte Umwelt-Vertreterin unserer Schule das Zertifikat von Elisabeth Mettauer-Stabler, der Vertreterin der Landesregierung.

 

Ökolog-Exkursion Bangs – Matschels am 30.05.2018

 

Die Exkursion wurde geführt von der Gebiets-Verantwortlichen des Landes Vorarlberg Petra Häfele.

 

Zuvor gab es im Gasthaus Stern eine Vorstellung des Ökolog-Projekts und der Aktivitäten einiger ausgewählter Schulen des Landes, sowie die Verleihung des Ökolog Gütesiegels an drei Schulen.

 

Das Gebiet wurde 1974 zum Naturschutzgebiet erklärt.

Trotzdem wurden bis zum Jahre 1989 noch Streuewiesen des Naturschutzgebietes in Fettwiesen umgewandelt.

Das aktuelle Natura 2000 Gebiet muss den EU-Gesetzen der Vogelschutzrichtlinie und der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie entsprechen.

Die Vogelschutzrichtlinie besagt, dass in einem Gebiet alle Vögel und alle Vogelnester geschützt sind.

Durch den Kraftwerksbetrieb an der Ill und dem Rhein fehlen die periodischen Überschwemmungen, wodurch die Auwälder teilweise verloren gehen. Auch die Streuewiesen sind an den hohen Grundwasserstand angepasst. Durch einen Entwässerungsgraben, den Unterriedgraben,  wird leider zusätzlich das Grundwasser abgesenkt.

 

Nach der letzten großen Vergletscherung brachten die Flüsse sehr viele Sedimente.

 

Die vielen Schutt- und Schwemmkegel der Ansiedelungen im Rheintal zeigen die Ablagerungen der seitlichen Zuflüsse des Rheins. Im Gebiet von Matschels liegt der feste Felsuntergrund in ca. 300 – 400 m Tiefe. Alles darüber sind eiszeitliche und von den Fließgewässern abgelagerte Sedimente.

 

Der Bodensee ging einst bis Sargans, vor 14.000 Jahren immer noch bis Götzis. Allmählich trennte sich der Rheintalsee vom Bodensee ab.  Auch talaufwärts bildeten sich Seen, die zu Flachmooren mit Torf wurden. Auwälder entstanden. Nach der letzten Eiszeit und dem Abschmelzen der Gletscher wurden Samen aus eisfreien Gebieten in Deutschland durch den Wind und Vögel ins Rheintal gebracht.

 

Im Mittelalter gab es 2 Siedlungen im Gebiet: Bangs und Matschels. Deren Bewohner hielten die Flächen des heutigen Naturschutzgebiets durch regelmäßige Mahd offen, sodass kein Auwald entstehen konnte.

 

Schwer getroffen wurden die Bewohner im 18. Jhdt. durch 17 Rheinhochwässer und im 19. Jhdt. durch immerhin noch 14 Rheinhochwasser-Ereignisse. Die Ernten gingen verloren, bis zu 1 m hoch lag hinterher jeweils der Schlamm. Die Matschelser wanderten ab und siedelten in Nofels an.

 

Als 1927 ein riesiges Hochwasser einen Dammbruch bei Schaan (FL) auslöste, der sich einige Wochen danach wiederholte, weil der provisorisch wieder errichtete Damm ebenfalls nicht standhielt, beschloss die Landesregierung die Absiedelung der Bewohner. Eine Markierung an der Hauswand des Gasthaus Stern in Bangs, das am Eingang zum Natura 2000-Gebiet liegt, in ca. 1,5 m Höhe, lässt erahnen, wie hoch das Wasser damals alles flutete.

 

Die Streuewiesen entstanden durch extensive Bewirtschaftung. Die größte Ausdehnung hatten sie um 1910. Seither nahmen sie im Rheintal und Walgau von ursprünglich 40 % der Flächen im Talboden auf nur noch 4 % ab. Ohne Fördermittel wären die Flächen nicht zu halten.

 

Das Ried ist in Streifen eingeteilt. Jeder Besitzer hat ein 13 Schritte breites, aber sehr langes Grundstück dieses Lebensraumes. Die unterschiedliche Bewirtschaftung der einzelnen Bauern hat zur Folge, dass manche Flächen Ende Mai intensiv blau durch die Blüte der Sibirischen Schwertlilie leuchten, während dazwischen wieder Flächen mit nur Gräsern oder auch bereits schon gemähte Streifen zu sehen sind.

 

Die Flachmoor-Streuewiesen des Bangser Rieds sind mit 40 – 60 verschiedenen Blütenpflanzenarten die artenreichsten Wiesen im Tal. Sie haben aber durch den Unterriedgraben mittlerweile den Kontakt zum Grundwasser verloren. Sie werden nur noch durch Lehmschichten, die das Niederschlagswasser nicht versickern lassen, am Leben erhalten. Der Rhein hat sich mittlerweile um 6 m eingetieft.

 

Viele geschützte Pflanzenarten und viele bereits auf der Roten Liste stehende Vogelarten kommen hier noch vor: Braunkehlchen, Neuntöter, Wachtelkönig,…

 

Ökolog Urkunde

Ökolog Urkunde 2017/2018

Ökolog Netzwerk

 

Beitrag zum Umweltzeichen: Insektenhotel

Da die Nistkästen für Insekten im Schulgarten bereits auseinander fielen entschied sich die WET-Gruppe der 2b ein neues, größeres Insektenhotel zu bauen. Es sollte etwas Dauerhafteres werden, deswegen wurde in Rücksprache mit den Schülerinnen und Schülern eine Art Regal geplant, in welches dann die einzelnen von den Kindern angefertigten Nistmöglichkeiten untergebracht werden sollten.

 

Herr Prof. Werner Diem stand der 2b mit kompetenten Tipps aus dem Fach Biologie zur Seite, sodass die Entscheidung für folgende Nisthilfen fiel: Hartholz mit Bohrungen, Schilfrohre, Ton mit gestochenen Löchern und Tannenzapfen. Damit sollten vor allem Wildbienen und Schlupfwespen angezogen werden.

 

Die Schüler und Schülerinnen bauten zuerst die einzelnen Kästen und bestückten diese in Partnerarbeit. Am großen Regal beteiligten sich wechselweise zwei Schülerinnen und Schüler unter Anleitung der Lehrperson.

 

Die Durchführung der einzelnen Arbeitsschritte kostete viel Zeit und vor allem auch Geduld. Gerade die Bearbeitung der Schilfrohre erforderte viel Feingefühl, denn die Öffnungen durften, wie auch die Holzbohrungen, auf keinen Fall irgendwelche Risse aufweisen, da die zarten Insektenflügel ansonsten verletzt werden könnten.

 

Dank der Mithilfe von Schulwart Wolfgang wurde das Insektenhotel im Schulgarten an einem witterungsgeschützten Ort aufgestellt und auf der Umweltwoche in der Inatura von der 2b präsentiert.

 

Ich danke hiermit den Schülerinnen und Schülern der WET-Gruppe der 2b für ihren hervorragenden und unermüdlichen Einsatz für unsere Umweltzeichen-Schule!

 

Prof. Christa Bilgeri

 

Kunst am Rad

Die Kunstgruppe von  Frau Professor Punz hat ein Fahrrad dekoriert. Dieses ist dann zum Schulfahrrad geworden und kann beim Schulwart Esed bei Bedarf ausgeliehen werden.

 

Das Projekt war sehr toll, auch wenn einzelne Sachen etwas schwerer zu bearbeiten waren.

 

Autorinnen: Leonie Vogel, Emma Giselbrecht, Mora Pastorino

 

 

Die Idee war, das Fahrrad so zu gestalten, dass es auffällig und einzigartig sein würde. Jeder sollte sofort sehen: "Das ist das Schulfahrrad des BG Dornbirn". Aus dieser Vorgabe und dem Material Klebeband entstand die Gestaltung.

Christine Punz

 

Verleihung „Mitwelt- und Energiepreis“

Am 4. Juni 2018 fand im Montfortsaal des Landhauses in Bregenz die Verleihung des „Mitwelt- und Energiepreises“ statt, welcher herausragende Leistungen im Bereich Energie und Umwelt auszeichnet. Das BG Dornbirn zählte als eine von 19 Vorarlberger Umweltzeichenschulen zu den diesjährigen Preisträgern 

 

„Seit 2002 werden von Landesseite mit dem Mitwelt- und Energiepreis besonders wertvolle Projekte, Initiativen, Maßnahmen und Aktivitäten in den Bereichen Natur, Umwelt, Klimaschutz, sowie erneuerbare Energie geehrt. Durch das schulische Engagement wird eine nachhaltige Entwicklung in den Alltag eingebunden. Für das wichtige Wirken im Bereich zukunftsorientierte Bildung sowie einer ökologischen Schulentwicklung und das Etablieren eines Schulklimas zum "Wohlfühlen" wurden die Schulen im Rahmen der Veranstaltung nun ausgezeichnet“ So lautet die Die Begründung der Jury: Quelle: https://www.energieautonomie-vorarlberg.at/de/mitwelt-und-energiepreis-2018

 

Urkunde

 

Klimawandel - und was jeder von uns dagegen tun kann

Am Mittwoch, den 23. Mai 2018 fand die Abschlussveranstaltung des Jahresprojektes des Regionalen Netzwerkes Naturwissenschaften Vorarlberg und des Arbeitskreises Schule Energie von illwerke vkw in der Mobilitätszentrale in Bregenz statt.Das Bundesgymnasium Dornbirn war mit mehreren Projekten beteiligt:

 

Mobilität der Zukunft – das Wasserstoffauto:

Ein klassenübergreifendes Projekt, das sich aus der Teilnahme an der First Lego League ergab. Daran waren sechs SchülerInnen von der 2. bis zur 4. Klasse beteiligt.

Projektbericht Wasserstoff

 

Trinkwasserkleinkraftwerk:

Auch dieses klassenübergreifende Projekt stammt aus der First Lego League. Fünf SchülerInnen aus den 3., 4. und5. Klassen arbeiteten dieses Thema aus.

Projektbericht Trinkwasserkleinkraftwerk

 

Wärmeenergieverlust Analyse:

Ein Projekt von zwei Schülern aus der 6ar-Klasse.

Projektbericht Wärmeenergieverlust

 

Klimawandel – wie umweltbewusst sind wir?

Ist ein Klassenprojekt der 4b.

Projektbericht Klimawandel - wie umweltbewusst sind wir?

 

 

Es folgt ein Bericht von Hannah Färber aus der 4b über das Jahresprojekt „Klimawandel“:

Klimawandel- wie umweltbewusst sind wir?

Nachdem wir, die 4b, schon letztes Jahr beim Wettbewerb des ASE (Arbeitskreis Schule Energie) mitgemacht haben, wollten wir auch dieses Jahr dabei sein. Deshalb beschäftigten wir uns mit der Frage „Klimawandel- wie umweltbewusst sind wir?“.

 

Um diese Frage möglichst genau beantworten zu können, wurden verschiedene Gruppen zusammengestellt, die sich auf unterschiedlichste Weise mit unserem Umweltbewusstsein beschäftigten. Während einige von uns einen Sketch über eine Klimakonferenz ohne Ergebnis drehten, machte eine andere Gruppe eine Doku mit vielen Fakten zum Thema „umweltbewusstes Leben“. Da heuer, nach vier Jahren, die Rezertifizierung für unser Umweltzeichen anstand und man dafür bestimme Voraussetzungen erfüllen muss, nahmen sich dies einige Mitschüler zum Anlass, die Zimmertemperatur in unterschiedlichsten Räume unserer Schule zu messen. Außerdem maßen einige die Lichtverhältnisse und dokumentierten und werteten dies Ergebnisse aus, um wenn nötig Verbesserungen vorzunehmen. Darüber hinaus wurde ein Fragebogen entworfen, der von über 150 Passanten, Schülern, Verwandten und Freunden ausgefüllt wurde. Dieser wurde ebenfalls ausgewertet und in einem Bericht zusammengefasst.

 

Nach einem halben Jahr der Vorbereitungen, Auswertungen, Recherchen und Messungen sahen wir uns Ende Mai gut vorbereitet, um uns der Jury zu stellen. Nach einigen interessanten Beiträgen unterschiedlichster Schulstufen, verkündete die Jury ihr Ergebnis. Aufgrund des tollen Engagements aller teilnehmenden Gruppen, wurden alle zu Siegern erklärt. Wir gewannen aber nicht nur einen Preis, sondern auch an Erfahrung und Wissen, wie wir in Zukunft noch umweltbewusster leben können. Denn eines haben meine Mitschüler und ich im Laufe unseres Projektes gemerkt, wir sind schon ziemlich umweltbewusst, auch wenn es da und dort noch Potential gibt.

 

Ein besonderer Dank gilt unserer Physiklehrerin Frau Prof. Mitterbacher, welche uns in diesem Projekt begleitete und unterstützte.

 

Schulgarten

Am 3.5.2018 haben die Schülerinnen und Schüler des Freifachs „Kraut und Unkraut“ ihre selbstgemachten Apfelchips und selbstgebackenes Vollkornbrot mit Butter und Kresse oder mit Kräutertopfenaufstrich verkauft.

 

Aufgrund der Fröste des letzten Frühjahrs gab es weniger Äpfel als sonst. Dies wirkte sich auch auf unseren Apfellieferanten aus, sodass er uns in diesem Jahr keine Äpfel liefern konnte. Der Elternverein bemühte sich um eine Alternative. Die SchülerInnen warteten schon sehnlichst auf die Äpfel und als es so weit war, war die Freude riesengroß. Es wurden im Spätherbst 450 kg Äpfel vom Elternverein bestellt und gezahlt. Nach einiger Zeit bekam der eine oder andere Apfel aber eine braune Stelle und unser Schulwart Esed bemerkte, dass diese liegen blieben oder angebissen im Biomüll landeten. Er sammelte die Äpfel mit braunen Flecken und diese wurden dann zu Apfelchips veredelt, indem die braunen Stellen entfernt, in feine Scheiben von Hand oder mit der Apfelmaschine geschnitten und im Dörrapparat zu leckeren Apfelchips getrocknet wurden.

 

Mit den Einnahmen müssen lediglich die Unkosten für den Topfen und die Kräuter beglichen werden. Der Rest des Geldes wird für den Schulgarten und das Freifach verwendet. Damit Tulpen-, Narzissen-, Krokuszwiebeln, weitere Kräuter, Samen und Pflanzen gekauft werden können.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle die durch einen Kauf dies unterstützen!

 

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Jugend Energie Akademie

Am 18. 4. 2018 fand die Abschlussveranstaltung der JugendEnergieAkademie (JEA)  im Landhaus in Bregenz statt. Fünf SchülerInnen unserer Schule absolvierten im Rahmen des „Umweltzeichen“- Freifaches  mit anderen Jugendlichen aus Vorarlberg diesen Kurs, der sich mit unterschiedlichen Aspekten der angestrebten Energieautonomie Vorarlbergs beschäftigte und neben Workshops auch interessante Exkursionen umfasste.

 

Dabei wurden die klassischen Energie-Themen „Energieverbrauch“, „Mobilität“, „Energie aus Biomasse“ und „Wasserkraft und Naturschutz“ behandelt. Die Jugendlichen lernten Betriebe im Ländle kennen und erfuhren mehr wie man eine eigene Projektidee umsetzen kann. Zum Abschluss trafen sie sich mit den verantwortlichen Politikern im Landhaus, wo jeder teilnehmende Jugendliche ein Zertifikat vom neuen Landesrat Christian Gantner überreicht bekam.

 

Herzlichen Dank an das Energieinstitut und die Raiffeisenbank für die Organisation und Finanzierung der JugendEnergieAkademie! 

 

Auch im nächsten Schuljahr wird es voraussichtlich eine Neuauflage der JugendEnergieAkademie geben. Bei Interesse bitte bei Frau Prof. Schuster melden!

 

Auszug aus dem Folder: https://www.energieautonomie-vorarlberg.at/de/angebote/jugend-energie-akademie

 

„….Umweltschutz sagt dir zu? Du willst mehr wissen und Leute treffen, die sich aktiv für den Klimaschutz einsetzen? Dann mach mit bei der Jugend Energie Akademie! Geh mit an Orte, an die du sonst nicht kommst, und erfahre, was wir im Ländle für den Klimaschutz tun und was hinter der „Energieautonomie Vorarlberg“ steckt.



Gemeinsam mit der Raiffeisenbank Vorarlberg bietet das Energieinstitut Vorarlberg jedes Jahr von November bis April eine Jugend Energie Akademie an. Dabei fahren wir zu fünf verschiedenen Orten im Ländle und schauen, was hinter der Energieautonomie Vorarlberg steckt und wie es um die Umsetzung im Ländle steht. …“

Flurreinigung mit der Lebenshilfe

am Mittwoch, den 4. April 2018 fand eine gemeinsame Aktion von SchülerInnen des Bundesgymnasiums Dornbirn und der Lebenshilfe Dornbirn statt. Als Umweltzeichenschule ist es uns ein Anliegen neben schulinternen Aktivitäten auch einen Beitrag für das Gemeinwohl im Umweltbereich zu leisten.

 

Im Rahmen der jährlich stattfindenden Landschaftsreinigung, die unter dem Titel „Saubere Umwelt braucht dich“  läuft, trafen sich alle um 12:45 an der Dornbirner Ach, um die beiden Ufer entlang des Gewässers von achtlos weggeworfenen Gegenständen und Müll zu befreien.  Ausgestattet mit Handschuhen, Müllzangen und Säcken, durchkämmten die Freiwilligen bei strahlendem Sonnenschein die Uferabschnitte und sammelten einige Säcke voll Müll.

 

Nach getaner Arbeit ging es zur Silvretta Eisdiele, wo alle HelferInnen mit einem köstlichen Eis belohnt wurden. Herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben!

Klimawandel

Im Rahmen des Projektwettbewerbs der ASE (Arbeitskreis Schule Energie) zum Thema Klimawandel beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der 4b Klasse mit der Frage, wie auch "im Kleinen“ auf die Umwelt und somit auf das Klima geachtet werden kann.

 

In Gruppen erarbeiteten die motivierten SchülerInnen folgende Inhalte:

 

Messung der Raumtemperatur

Auf der Grafik sehen sie verschiedene Raumarten mit unterschiedlichen Temperaturrichtwerten. Wichtig ist aber, dass aus den gemessenen Temperaturen bei den Unterrichtsräumen der Durchschnitt berechnet wurde. Auffallend ist, dass die gemessene Temperatur höher ist, als der Richtwert.

 

 

Messung der Beleuchtungsstärke

Die Schule ist recht hell, das bestätigten die Schülerinne und Schüler mit ihren Messungen, welche nie unter dem Richtwert ausfielen.

 

Freie Wärmeabgabe von Heizkörpern

Die Schülerinnen und Schüler der 4b Klasse kontrollierten an einem Nachmittag im gesamten Schulgebäude die Wärmeabgabe der Heizkörper. Von Heizkörpern, bei denen die freie Wärmeabgabe eventuell nicht gegeben ist, wurden Fotos gemacht und / oder es wurde dokumentiert. Während der Heizperiode sollen folgende Punkte beachtet werden:  Die freie Wärmeabgabe von Heizkörpern ist oft in den Kustodiatsräumen nicht gegeben, da sie durch zu nahestehende Schreibtische und lagernde Gegenstände verstellt werden. Auch in den Klassenräumen werden die Tische und auch Regale zum Teil zu nahe an die Heizkörper geschoben.

 

Umfrage zum Umweltbewusstsein

Eine Schülergruppe der 4b-Klasse wollte herausfinden, wie umweltbewusst die Leute in Bezug auf den Stromverbrauch und das Konsumverhalten sind und haben eine Online-Umfrage gestartet.

 

Insgesamt wurden 164 Personen befragt, davon sind 2/3 weiblich und mehr als die Hälfte unter 20 Jahren. Nur jeder fünfte der befragten Personen stufen sich als wenig oder nicht umweltbewusst ein.

Auf die Energieeffizienz von Elektrogeräten achtet jede zweite, jedoch auf das Abschalten des Standby-Modus nur jeder fünfte der befragten Personen. Sehr positiv ist, dass nur jeder Vierte das Licht beim Verlassen eines leeren Raumes nicht löscht.

Mehr als die Hälfte der befragten Personen kaufen regionale und saisonale Produkte und nehmen zu ihrem Einkauf eine eigene Einkaufstasche mit. Auf eine umweltfreundliche Verpackung von Produkten achtet nur jede vierte Person. Drei von zehn Personen essen öfters als drei Mal in der Woche Fleisch.

 

Exkursion zum Illspitz Kraftwerk

Im Rahmen der Jugend-Energie-Akademie fand am 7. März 2018 eine Exkursion zu den Stadtwerken in Feldkirch statt. Nach einem Quiz über die letzte Exkursion vom Februar  fuhren wir mit dem Sonderbus ins Naturschutzgebiet Illspitz, wo wir das Flusslaufkraftwerk besichtigten. Herr  DI Hans-Jörg Mathis, der Bereichsleiter für Strom, erklärte uns die Geschichte, den Bau und den Betrieb dieses Kraftwerks im Zeitraffer mittels Film & Vortrag, bevor es in das Innere des Kraftwerks ging. Dort konnten wir die riesigen Turbinen, Generatoren und Steuerungen bestaunen.  Zum Schluss führte uns eine kleine Wanderung durch den Auwald entlang der Kleinen Ill, wo wir die Biber-Spuren entdeckten und mehr über die Renaturierungsmaßnahmen und Fischaufstiegshilfen erfuhren.

 

Herzlichen Dank an Herrn DI Mathis für die ausgesprochen interessante Führung und die Bewirtung, sowie an das Energieinstitut und die Raiffeisenbank als Sponsoren der Jugend-Energie-Akademie.

Aktion Wundertüte

Wie schon in den vorangegangenen Jahren hat sich das BG Dornbirn auch heuer wieder an der Aktion „Wundertüte“ beteiligt. Insgesamt wurden in diesem Jahr im Rahmen der vom Österreichischen Jugendrotkreuz, von youngCaritas und Ö3 unterstützten Kampagne „Wundertüte macht Schule“  österreichweit 69.914 Handys gesammelt. Wir steuerten 39 alte Mobiltelefone bei.  Jedes einzelne gespendete Handy wird jetzt in der Ö3-Wundertüte zu wertvoller Hilfe für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenslagen. Nähere Informationen unter https://www.wundertuete-macht-schule.at/.

 

Herzlichen Dank an ALLE, die bis zum 1. Dezember 2017 alte Handys abgegeben haben!

 

Die Klasse mit den meisten gespendeten Handys erhält - wie angekündigt - eine süße Überraschung. Es ist dies heuer die  3d Klasse von Frau Prof. Zambanini.

 

Ergebnis Wundertüte Challenge 2017

 

Handy Fakten

 

Quellenangabe für Logo und Handy Fakten: https://www.wundertuete-macht-schule.at/

Der Kürbis

Das erste Thema, mit dem sich die Gruppe des Freifachs „Kraut und Unkraut“ dieses Jahr beschäftigte, war der Kürbis. Gleich bei unserem ersten Treffen topften die jungen Gärtner und Gärtnerinnen Riesenkürbissamen ein. Am 20.09.2017 durften wir mit Theresia Winder eines ihrer Kürbisfelder besuchen. Sie erzählte allerhand Wissenswertes über das Anpflanzen der Kürbisse und den Schwierigkeiten, die sich im Laufe eines Kürbislebens einstellen können und wie sie diese je nach Möglichkeit auch beheben. So wird zum Beispiel durch eine schwarz gefärbte, abbaubare Maisfolie verhindert, dass Wildkräuter die Jungpflanzen überwuchern. Eine Woche später konnten sich die Schülerinnen und Schüler neben Kürbiskuchen essen, im Kürbisschnitzen üben, was sehr viel Spaß machte, aber auch teilweise anstrengend war, denn die Kürbisse mussten zuerst ausgehöhlt werden. So Mancher und Manche staunte über die Vielzahl an Samen, die sich im Inneren der Kürbisse befanden. An den folgenden zwei Mittwoch Nachmittagen setzten sie sich dann mit der Gestaltung einer Pinwand auseinander, die nicht nur kreative, sondern auch informative Inhalte allen Schülerinnen und Schülern präsentieren sollte.

 

Herzlichen Dank an Frau Theresia Winder für ihre tolle Führung auf dem Kürbisfeld, die Zeit, die sie sich für uns nahm und ihre Geduld unsere vielen Fragen zu beantworten. Ebenso ein Dankeschön an die Mütter, die es uns ermöglichten zum Kürbisfeld zu kommen.

 

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Autofreier Tag

Wie schon in den Vorjahren zog auch dieses Jahr das verhüllte Auto mitten auf dem Schulparkplatz die Aufmerksamkeit von Schülern wie auch Passanten auf sich. Sie bewunderten das blumenübersäte Auto, das anlässlich des autofreien Tages am 22. 9. 2017 von Frau Professor Rigger mit ihren Schülerinnen und Schülern so kunstvoll in Szene gesetzt wurde. Herzlichen Dank an alle Beteiligten für den tollen Beitrag zur Bewusstseinsbildung im Sinne von umweltfreundlicher Mobilität! 

 

Knackiges Bio-Gemüse für alle

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche, welche vom 16. - 22. September 2017 stattfand, wartete auf alle Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrkräfte, die am autofreien Tag umweltfreundlich zur Schule gekommen waren, in der großen Pause eine gesunde Jause. Diese bestand aus knackigem Bio-Gemüse vom Vetterhof, sowie süßen Bio-Weintrauben vom Weingarten der Familie Sepp aus Dornbirn. Allen, die bei der Vorbereitung mitgeholfen haben, ein herzliches Dankeschön! 

Klimaaktiv Auszeichnung

Am 13. September 2017 fand in Salzburg die Auszeichnung der klimaaktiv Projektpartner statt. Das Bundesgymnasium wurde dabei als einziger Vertreter aus Vorarlberg für die Umsetzung zahlreicher Aktivitäten hinsichtlich nachhaltiger, umweltfreundlicher Mobilität vom Bundesministerium für ein lebenswertes Österreich und klimaaktiv ausgezeichnet.

 

Pressemeldung:  http://www.klimabuendnis.at/aktuelles/schulen-treiben-mobilitaetswende-voran

 

Schulen treiben Mobilitätswende voran

58 Bildungseinrichtungen erhalten klimaaktiv mobil Auszeichnung.

 

Kindergärten und Schulen aus ganz Österreich wurden vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) für ihr Engagement für eine gesunde und klimafreundliche Mobilität ausgezeichnet. Im Rahmen des klimaaktiv mobil Mobilitätsprogramms haben sie zahlreiche innovative Projekte umgesetzt. „Seit 2005 gibt es das klimaaktiv mobil Mobilitätsmanagement für Kinder, Eltern und Schulen. Insgesamt sind schon mehr als 60.000 Kinder und Jugendliche und 3.500 Pädagoginnen und Pädagogen dabei. So machen wir Arbeits- und Schulwege sicher und motivieren zu einem gesunden und klimafreundlichen Lebensstil“, sagte Abteilungsleiter Robert Thaler vom BMLFUW.

 

In den letzten zwei Schuljahren haben 58 Bildungseinrichtungen am Mobilitätsprogramm teilgenommen – vom Kindergarten in Tirol bis zur Musikschule in Niederösterreich. Zu den Projekten gehörten Mobilitätstage, Radreparatur-Workshops, Kilometerfrühstück, oder die Errichtung von Elternhaltestellen und mobilen Fahrradwerkstätten. Für dieses Engagement wurden sie am Mittwoch bei einer Veranstaltung in der Salzburg AG von klimaaktiv mobil als Projektpartner ausgezeichnet.

 

Zahlreiche Erfolge

„Durch das Programm konnten österreichweit bisher rund 800.000 Pkw-Fahrten vermieden und damit mehr als 600 Tonnen CO2 und andere Luftschadstoffe sowie Lärm-Emissionen eingespart werden. Die Schulen engagieren sich mit Probefahrten von E-Fahrzeugen, der Errichtung von mobilen Fahrradwerkstätten oder der Aktion Tempo 30 vor Schulen. Ein Fixpunkt ist meistens auch die Klimabündnis-Aktion Klimameilen. Für jeden umweltfreundlichen Schul- oder Kindergartenweg dürfen sich die Kinder einen Klimameilen-Sticker ins persönliche Sammelalbum kleben. Im vergangenen Jahr wurden so 448.470 Klimameilen gesammelt“, erklärte Markus Hafner-Auinger, Geschäftsführer von Klimabündnis Österreich.

 

Was Kinder bewegt, macht mobil

Laut Umfragen reagieren Kinder und Eltern vor allem auf bewusstseinsbildende und bauliche Maßnahmen mit Verhaltensänderungen. „Mit dem 113-Kilometer-langen Obus-Netz der Salzburg AG können Eltern, Kinder und Jugendliche täglich auf elf Linien umweltschonend an ihren Ausbildungs- sowie Arbeitsplatz gelangen. Als größter Mobilitätsanbieter Salzburgs und klimaaktiv-mobil-Projektpartner ist es uns ein Anliegen, die regionale Mobilitätswende voranzutreiben“, so Leonhard Schitter, Vorstandssprecher Salzburg AG, bei der Auszeichnungsveranstaltung.

 

Über klimaaktiv mobil

Mit dem klimaaktiv mobil Programm unterstützt das BMLFUW Österreichs Städte, Gemeinden, Betriebe sowie Tourismus- und Bildungseinrichtungen mit Förderungen und Beratungsprogrammen bei der Mobilitätswende. Mehr als 8.400 klimaaktiv mobil Partner und Projekte sparen pro Jahr 640.000 Tonnen CO2 und 2.375 GWh Energie. Die österreichweite Gesamteinsparung entspricht ungefähr der CO2-Emission des Südburgenlands und die Energieeinsparung entspricht dem Stromverbrauch eines Jahres im Burgenland. Mit einer Fördersumme von bisher rund 87,5 Millionen Euro wurden Investitionen in die Mobilitätswende von 510 Millionen Euro ausgelöst und rund 6.000 green jobs geschaffen oder gesichert.

 

Bildmaterial Fotomaterial der ausgezeichneten klimaaktiv mobil Projektpartner finden Sie HIER.

Weitere Informationen: klimaaktiv mobil Programm für Mobilitätsmanagement finden Sie HIER.

Informationen für Eltern finden Sie HIER.

 

Rückfragehinweis: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Pressestelle, Tel.: (+43 1) 711 00-606963
E-Mail: presse@bmlfuw.gv.at

 

Klimabündnis-Kontakt: Patrícia Kandler

 

Klimaaktiv Auszeichnung

Plakat Teil 1

Plakat Teil 2

 

Fotos Quelle: Strasser Robert