E-klar

Workshopreihe zur nachhaltigen Mobilität & Elektromobilität

 

Wir, die Klasse 5br, hatten die Möglichkeit, innerhalb vier Physik Stunden, bei dem Workshop E-klar, mitzumachen. In diesem Workshop lernten wir viele neue und interessante Dinge über die nachhaltige Mobilität und die Elektromobilität.

Die zwei E-klar Vertreter Saskia und David führten uns mit ihrem Wissen und Ihrer Begeisterung in die Welt der Mobilität ein.

 

Als Erstes klärten wir die Frage: „Was bedeutet Mobilität überhaupt?“
Mobilität bedeutet, wie sich Tiere und Menschen von A nach B bewegen.

Durch eine Abstimmung in der Klasse, erkannte man auch schnell, dass es im Alltag bei jedem unterschiedliche Mobilitätsarten gibt.

 

Nachdem wir über die verschiedenen Fortbewegungsmittel gesprochen haben, bekam jeder Teilnehmer ein Heftchen. Dieses beinhaltete einerseits viele wissenswerte Informationen und andererseits auch ein Quiz, welches wir mit großem Interesse spielten. Eine Frage war zum Beispiel: „Wie viel Prozent der Wege in Vorarlberg werden von Kindern und Jugendlichen aktiv zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt?“ 47% lautete darauf die Antwort.

 

Anschließend wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt, in welchen wir dann jeweils drei verschiedene Themen behandelten: Lärmmessung, Gehzeug und Abgasfalle. Bei der Lärmmessung fanden wir durch Messegräte heraus, wie unterschiedlich laut die Geräusche von Fahrzeugen sind. Die Gruppe ,,Gehzeug‘‘ ermittelte durch ein Holzgestell, wie viel Platz Fahrzeuge wirklich einnehmen. In der dritten Gruppe bauten sie mit einem Karton, Alufolie und Vaseline eine sogenannte Abgasfalle, diese stellten sie an verschiedenen Straßen auf und maßen den Verschmutzungsgrad.  

  

Durch unsere verschiedenen Schulwege und Transportmittel fanden wir heraus, dass jeder unterschiedlich viel Zeit braucht, um in die Schule zu kommen.

  

Zudem durften wir mit einem ,,Ökotrainer-Fahrrad‘‘ experimentieren, wie wir mit Muskelkraft Strom erzeugen können. Eine kWh (Kilowattstunde) elektrische Energie kostet ca. 17 Cent. Um eine kWh zu erzeugen, müsste man 4h in die Pedale treten. Reich wird man somit mit dem ,,Ökotrainer-Fahrrad‘‘ nicht.  ;-)

 

Als nächstes durften wir schätzen, wie weit man mit der Energie einer kWh mit verschiedensten Verkehrsmitteln kommt. Zu Fuß wären es zum Beispiel 100 km, mit der S-Bahn hingegen nur 8 km, was immer noch weiter ist, als wie mit dem E-Auto.

 

Durch diesen Workshop haben wir gelernt, dass man auf unterschiedliche Aspekte betreffend der Mobilität achten muss. Diese sind Platzverbrauch, Lärm, Abgase, Geschwindigkeit, Energieverbrauch pro Person, Komfort und Gesundheit.

 

Zum Schluss haben wir die unterschiedlichen Mobilitätsarten mit drei Farben bewertet. Das Ergebnis dabei war, dass jede seine Vor – und Nachteile hat. Wir haben erkannt, dass Fußgänger und Radfahrer vor allem für die Umwelt am besten sind. Diesbezüglich hingegen haben das Moped und das Auto nicht so gut abgeschnitten.

 

Uns hat der Workshop E-klar sehr gut gefallen, wir haben viel Wichtiges gelernt und würden ihn auf jeden Fall weiter empfehlen.

 

Wie gehe ich heute aus dem Haus? Überlege weise!

 

Franziska Mießgang und Marie-Sophie Arnold (5br)

ÖKOLOG Award

Im Rahmen des Matura-Valets der 8ar Klasse wurde am 24. 6. 2020 erstmals der ÖKOLOG Award für Vorarlberg verliehen. Anna-Lea Blümel erhielt für ihre hervorragende Vorwissenschaftliche Arbeit mit dem Thema „Mikroplastik in fließenden Gewässern am Beispiel der Bregenzerach in Vorarlberg“ diesen Umweltpreis für ihre empirischen Untersuchungen.

 

Ihre Ergebnisse wurden im Rahmen einer Studie des Instituts für Umwelt und Lebensmittelsicherheit 2020 veröffentlicht. Neben den Probenahmen und zeitaufwendigen Laboranalysen hatte sie das Thema umfassend mit 40 Literaturquellen recherchiert, vorwiegend basierend auf aktuellen internationalen englischsprachigen Fachartikeln aus wissenschaftlichen Journalen und Publikationen.

 

Wir gratulieren Anna-Lea ganz herzlich und wünschen ihr, sowie allen MaturantInnen alles Gute für die Zukunft!

ÖKOLOG Verleihung

Am 11. Juni 2019 fand das ÖKOLOG Jahrestreffen in der Sennerei Schnifis statt. Nach einer interessanten Führung mit dem Senner, der die einzelnen Schritte von der Ankunft der Milch bis zum Reifungskeller und der Käseverpackung erklärte, folgte natürlich auch eine Verkostung der ausgezeichneten Käsespezialitäten.

 

Im Rahmen des ÖKOLOG Jahrestreffens fand auch die Verleihung der Urkunde und Plakette statt, welche Prof. Ulrike Matiz als ÖKOLOG Vertreterin für unsere Schule übernahm.

 

Mehr Informationen zu ÖKOLOG, Österreichs größtem Netzwerk für Schule und Umwelt, unter https://www.oekolog.at/das-ist-oekolog.html

Verleihung ÖKOLOG Auszeichnung

Am 30. 5. 2018 fand zum Auftakt der ÖKOLOG PädagogInnen-Exkursion in Bangs die Verleihung der ÖKOLOG Zertifikate an drei Schulen, darunter auch das BG Dornbirn, statt.

 

Frau Prof. Sottopietra übernahm als engagierte Umwelt-Vertreterin unserer Schule das Zertifikat von Elisabeth Mettauer-Stabler, der Vertreterin der Landesregierung.

 

Ökolog-Exkursion Bangs – Matschels am 30.05.2018

 

Die Exkursion wurde geführt von der Gebiets-Verantwortlichen des Landes Vorarlberg Petra Häfele.

 

Zuvor gab es im Gasthaus Stern eine Vorstellung des Ökolog-Projekts und der Aktivitäten einiger ausgewählter Schulen des Landes, sowie die Verleihung des Ökolog Gütesiegels an drei Schulen.

 

Das Gebiet wurde 1974 zum Naturschutzgebiet erklärt.

Trotzdem wurden bis zum Jahre 1989 noch Streuewiesen des Naturschutzgebietes in Fettwiesen umgewandelt.

Das aktuelle Natura 2000 Gebiet muss den EU-Gesetzen der Vogelschutzrichtlinie und der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie entsprechen.

Die Vogelschutzrichtlinie besagt, dass in einem Gebiet alle Vögel und alle Vogelnester geschützt sind.

Durch den Kraftwerksbetrieb an der Ill und dem Rhein fehlen die periodischen Überschwemmungen, wodurch die Auwälder teilweise verloren gehen. Auch die Streuewiesen sind an den hohen Grundwasserstand angepasst. Durch einen Entwässerungsgraben, den Unterriedgraben,  wird leider zusätzlich das Grundwasser abgesenkt.

 

Nach der letzten großen Vergletscherung brachten die Flüsse sehr viele Sedimente.

 

Die vielen Schutt- und Schwemmkegel der Ansiedelungen im Rheintal zeigen die Ablagerungen der seitlichen Zuflüsse des Rheins. Im Gebiet von Matschels liegt der feste Felsuntergrund in ca. 300 – 400 m Tiefe. Alles darüber sind eiszeitliche und von den Fließgewässern abgelagerte Sedimente.

 

Der Bodensee ging einst bis Sargans, vor 14.000 Jahren immer noch bis Götzis. Allmählich trennte sich der Rheintalsee vom Bodensee ab.  Auch talaufwärts bildeten sich Seen, die zu Flachmooren mit Torf wurden. Auwälder entstanden. Nach der letzten Eiszeit und dem Abschmelzen der Gletscher wurden Samen aus eisfreien Gebieten in Deutschland durch den Wind und Vögel ins Rheintal gebracht.

 

Im Mittelalter gab es 2 Siedlungen im Gebiet: Bangs und Matschels. Deren Bewohner hielten die Flächen des heutigen Naturschutzgebiets durch regelmäßige Mahd offen, sodass kein Auwald entstehen konnte.

 

Schwer getroffen wurden die Bewohner im 18. Jhdt. durch 17 Rheinhochwässer und im 19. Jhdt. durch immerhin noch 14 Rheinhochwasser-Ereignisse. Die Ernten gingen verloren, bis zu 1 m hoch lag hinterher jeweils der Schlamm. Die Matschelser wanderten ab und siedelten in Nofels an.

 

Als 1927 ein riesiges Hochwasser einen Dammbruch bei Schaan (FL) auslöste, der sich einige Wochen danach wiederholte, weil der provisorisch wieder errichtete Damm ebenfalls nicht standhielt, beschloss die Landesregierung die Absiedelung der Bewohner. Eine Markierung an der Hauswand des Gasthaus Stern in Bangs, das am Eingang zum Natura 2000-Gebiet liegt, in ca. 1,5 m Höhe, lässt erahnen, wie hoch das Wasser damals alles flutete.

 

Die Streuewiesen entstanden durch extensive Bewirtschaftung. Die größte Ausdehnung hatten sie um 1910. Seither nahmen sie im Rheintal und Walgau von ursprünglich 40 % der Flächen im Talboden auf nur noch 4 % ab. Ohne Fördermittel wären die Flächen nicht zu halten.

 

Das Ried ist in Streifen eingeteilt. Jeder Besitzer hat ein 13 Schritte breites, aber sehr langes Grundstück dieses Lebensraumes. Die unterschiedliche Bewirtschaftung der einzelnen Bauern hat zur Folge, dass manche Flächen Ende Mai intensiv blau durch die Blüte der Sibirischen Schwertlilie leuchten, während dazwischen wieder Flächen mit nur Gräsern oder auch bereits schon gemähte Streifen zu sehen sind.

 

Die Flachmoor-Streuewiesen des Bangser Rieds sind mit 40 – 60 verschiedenen Blütenpflanzenarten die artenreichsten Wiesen im Tal. Sie haben aber durch den Unterriedgraben mittlerweile den Kontakt zum Grundwasser verloren. Sie werden nur noch durch Lehmschichten, die das Niederschlagswasser nicht versickern lassen, am Leben erhalten. Der Rhein hat sich mittlerweile um 6 m eingetieft.

 

Viele geschützte Pflanzenarten und viele bereits auf der Roten Liste stehende Vogelarten kommen hier noch vor: Braunkehlchen, Neuntöter, Wachtelkönig,…

 

Ökolog Urkunde

Ökolog Urkunde 2017/2018

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