Die neue
Oberstufe am BG Dornbirn
Grundgedanke ist es, aufbauend auf einer
fundierten Allgemeinbildung die Möglichkeiten der Schülerinnen und
Schülern zu erweitern, die Oberstufe entsprechend ihren eigenen
Fähigkeiten und Interessen zu gestalten und sich somit optimal auf
ihre zukünftige Ausbildung oder Berufswahl vorzubereiten.
Die Gestaltungsmöglichkeit umfasst für die 6.
bis 8. Klasse neun Wochenstunden:
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fünf Wochenstunden im so genannten Modulbereich und
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vier Wochenstunden als Wahlpflichtfächer.
Zunächst wird aus einem vielfältigen Angebot ein Modul gewählt.
Derzeit stehen elf Module zur Wahl, von denen pro Jahrgang etwa vier
bis sechs Module parallel geführt werden können:
Download desModulangebotes für 2012-2015 als PDF
Wenn die Module für einen Jahrgang festgelegt
sind (Anfang Dezember der 5. Klasse), wird im zweiten Schritt ein
entsprechend angepasstes Wahlpflichtfach-Angebot erstellt, aus dem
die SchülerInnen noch einmal vier Wochenstunden wählen können. Mit
dieser Wahl kann das gewählte Modul zu einem echten Schwerpunkt
ausgebaut werden, oder es können auch Akzente in andere Richtungen
gesetzt werden.
Sowohl im Modul- als auch im
Wahlpflichtfachbereich sind alle Lehrveranstaltungen als Kurse
konzipiert. Sie sind inhaltlich genau beschrieben und werden auch
von den jeweils anbietenden Lehrpersonen gehalten. Schulrechtlich
sind die Kurse wie Wahlpflichtgegenstände zu betrachten.
Die Organisationsform der Kurse ist flexibel
(Einzel- oder Doppelstunden, Blockseminare, …) und kann den
didaktischen Erfordernissen angepasst werden.
Diese Kurse können den neuen Bestimmungen
entsprechend als (autonome) Wahlpflichtgegenstände zur mündlichen
Reifeprüfung gewählt werden. Einzig die Sprachfächer sind davon
ausgenommen, da die Module nicht die nötige Zahl von 6 Wochenstunden
aufweisen.
Weitere organisatorische Hinweise
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Zeitlicher Ablauf:
Die Module müssen jeweils fixiert sein bis Anfang
November. Dann Information der SchülerInnen der 5. Klassen und
deren Eltern (Klassen, Informationsabend) und Wahl der Module
durch die SchülerInnen bis Anfang Dezember.
Anschließend
Adaption des Wahlpflichtgegenstands-Angebotes und Information
der SchülerInnen im Jänner. Wahl der Wahlpflichtgegenstände
durch SchülerInnen bis Anfang Februar.
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Anzahl der Module:
Angeboten sind derzeit elf verschiedene Module. Bei
der Durchführung sind Klassenzahl plus 2 anzustreben (ist auch
eine Frage der zur Verfügung stehenden Werteinheiten). Das
ergäbe im Schnitt Gruppengrößen von etwa 15 SchülerInnen. Bei
einer Mindestgröße von 10 SchülerInnen können die Gruppen dann
natürlich auch 20 (und etwas mehr) Schüler umfassen.
Anm.:
Zusätzliche Werteinheiten gibt es keine, wir müssen mit unserem
Gesamtkontingent zurechtkommen.
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Zeitliche Verteilung der Modul-Stunden:
Zwei mal zwei Stunden (in der 6. und 7. Klasse) und
eine Stunde (als Doppelstunde im ersten Semester der 8. Klasse).
Im Stundenplan sind die zwei Stunden an einem Vormittag ab der
4. oder 5. Stunde. Danach an diesem Tag möglichst kein regulärer
Unterricht, um Blockbildungen (auch für andere
Wahlpflichtgegenstände zu ermöglichen).
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Wahl:
Ein Modul muss von den SchülerInnen (und zwar als Ganzes) gewählt
werden. Zur organisatorischen Erleichterung müssen die
SchülerInnen bei der Wahl zwei Ersatzmodule (zweite, dritte
Wahl) angeben, da ja nicht alle der angebotenen elf Module
durchgeführt werden können. Ein einmal eröffnetes Modul wird
jedenfalls bis zur Matura geführt, nur bei Repetenten der 7.
bzw. 8. Klassen können sich Probleme ergeben, die individuell
mit der Direktion gelöst werden müssen.
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Dauer der einzelnen Kurse und Notengebung: Die
Kurse sind mindestens einstündig (aufs Jahr gerechnet), und
werden entsprechend als „Fach“ im Zeugnis samt Note eingetragen.
Die Durchführung kann dabei durchaus in Seminaren oder
Blockform, auch durch mehrere Lehrer erfolgen.
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Wahlpflichtgegenstände: Es werden vier weitere Stunden gewählt, das Angebot wird
nach Festlegung der Module erstellt. Sie können die Module zu
einem Schwerpunkt ergänzen oder zusätzlich andere Gebiete
erschließen. Durch den WPG Darstellende Geometrie können auch
zusätzliche Studienberechtigungen erworben werden.
Matura
Ab 2013/14 können die Module aller Voraussicht nach (gesetzlich
noch nicht fixiert) zur Matura als eigene Fächer gewählt werden.
Zusatzqualifikationen können im Zeugnis extra
beurkundet werden.
Für Fragen steht die Direktion gerne zur
Verfügung.