Das Bundesgymnasium Dornbirn
Unser Bildungsziel
Das Bundesgymnasium Dornbirn ist eine allgemein bildende höhere Schule mit langer Tradition. Ziel unserer Schule ist es, die jungen Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und ihnen sowohl Werthaltungen als auch ein vertieftes Allgemeinwissen zu vermitteln. Angestrebt werden Schlüsselqualifikationen wie die Fähigkeit zum selbständigen und vernetzten Denken sowie zur Teamarbeit, die Förderung der sozialen Kompetenz und der Mut zur Selbstbehauptung.
Der fundierten Auseinandersetzung mit der Kunst und der Entfaltung der eigenen Erlebnisfähigkeit fühlen wir uns ebenso verpflichtet wie den Werten einer pluralistischen Gesellschaft, etwa der Toleranz, dem Verantwortungsbewusstsein und der Kritikfähigkeit, dem Umweltbewusstsein und der Freiheit.
Soziales Engagement
Unter dem Motto „Schüler helfen Schülern“ betreuen „Helferlein“ unsere Erstklässler, damit sie sich an unserer Schule rasch einleben. Darüber hinaus gibt es am Bundesgymnasium Dornbirn eine Jugendrotkreuzgruppe, verschiedene Schüleraktivitäten im sozialen Bereich (z.B.: Lernbetreuung beim ambulanten Familiendienst) und Beratungsmöglichkeiten in schwierigen Situationen (Schulärztin, Bildungsberater, Beratungslehrer).
Schule in der Innenstadt
Unsere Schule liegt im Zentrum Dornbirns und ist daher mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Neben den üblichen Unterrichts-und Fachräumen stehen unseren Schülerinnen und Schülern eine neue Schulbibliothek, drei Informatiksäle, zwei Turnhallen und eine Schulgalerie zur Verfügung.
Gymnasium mit sprachlich-humanistischer Ausrichtung
Die Ausbildung umfasst zwei Fremdsprachen in der Unterstufe.
Englisch wird ab der ersten, Latein oder Französisch oder Spanisch
ab der dritten Klasse unterrichtet. In der fünften Klasse kommt eine
dritte Fremdsprache hinzu: Jene, die in der Unterstufe Latein
gewählt haben, lernen in der Oberstufe Spanisch. Alle anderen
Schüler erhalten nun Latein, da diese Sprache fester Bestandteil der
gymnasialen Ausbildung ist.
Eine vierte Fremdsprache kann im Rahmen unseres Wahlpflichtangebotes
ab der sechsten Klasse gelernt werden (Spanisch, Italienisch,
Französisch, Russisch).
Was uns von anderen Gymnasien unterscheidet
Wir schenken dem „Sozialen Lernen und Handeln“ in einem eigenen Fach besondere Beachtung. Seit dem Schuljahr 2003 / 2004 vermitteln wir unseren Schülerinnen und Schülern außerdem bereits in der zweiten Klasse eine Grundausbildung in Sachen „Computer und neue Medien“.
Lernen nach persönlichen Neigungen
In der Oberstufe bieten wir ein Modul- und Wahlpflichtfachangebot, das es erlaubt, individuelle Schwerpunkte zu setzen. Folgende Module werden derzeit angeboten: Around the World – Multikulturelle Welt, Gestaltung.Medien.Kunst, Italienisch, Les.seh.kom (Lesen, Sehen, Kommunizieren), Philosophie und Ethik, Naturwissenschaftliches Labor, SOKO – Sozialkompetenz, Spanisch, Sprachen und Kultur. Durch die Wahl von Darstellender Geometrie (als Wahlpflichtfach) kann auch die Studienberechtigung für technische Studien erworben werden.
Zu den Pflichtfächern kommt ein breites Angebot an Freifächern und Unverbindlichen Übungen: Bühnenspiel, Blasmusik, Fotoclub, Lernen lernen, Computer und neue Medien, Medienkunde, Politische Bildung, Schach, Geometrisches Zeichnen, Werkerziehung, Basketball, Fußball, Volleyball, Trampolin, Handball.
Wege nach der Matura
Das Reifeprüfungszeugnis des Gymnasiums berechtigt zum Besuch von Hochschulen, Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogischen Akademien, weiterführenden Kollegs und Speziallehrgängen.
Für eine Reihe von Studien ist nach wie vor Latein Studienvoraussetzung, so etwa für alle Sprachstudien, Geschichte, Kunstgeschichte, Philosophie, Theologie, Pharmazie, Medizin und Rechtswissenschaften. Es genügt dazu auch das „kurze“ Latein ab der 5. Klasse. Für einige Wirtschaftsstudien ist eine Ergänzungsprüfung aus Rechnungswesen erforderlich.
Das an einer allgemein bildenden höheren Schule erworbene breite Allgemeinwissen stellt zwar keine Berufsausbildung dar, es erleichtert aber den Maturanten ein rasches Einarbeiten in die verschiedensten Berufe und erhöht ihre Aufstiegschancen. Im öffentlichen Dienst werden Maturanten als Bedienstete mit Reifeprüfung (B-Posten) eingestellt und bezahlt.