Exkursionen

Im Rahmen des Unterrichtsfaches „ Betriebs- und Volkswirtschaftslehre“ finden zahlreiche Exkursionen statt, die das Ziel verfolgen, einen direkten Praxisbezug zur Wirtschaft herzustellen. Über Anregungen freuen wir uns, ebenso über mögliche Exkursionsziele!

Nachfolgend einige Einblicke in bisherige Exkursionen:

 

 

Wieviel Manipulation ist ok?

So lautete der Titel der 47. Innovation night, die am 29. November 2018 im Competence Center Rheintal in Lustenau stattfand und von Schülern des Moduls „Betriebs- und Volkswirtschaft“ besucht wurde. In diesem spannenden Vortrag ging es um fake news, künstliche Intelligenz, social bots und hyperaktive Poster im Social Media Zeitalter.

 

Orestis Papakyriakopoulos, ein Political Data Science Analyst und Hochschullehrer an der TU München erklärte das sehr komplexe soziale Phänomen und die Auswirkungen auf die Gesellschaft, insbesondere auf die Politik. Gerade vor dem Hintergrund der amerikanischen Wahlen, dem Brexit oder der deutschen Bundestagswahlen wird versucht, die Einflüsse der sozialen Medien zu quantifizieren, was sich jedoch als äußerst schwierig herausstellt.

 

Am Ende seiner Ausführungen beantwortet der Referent die Frage „Wieviel Manipulation ist ok?“ mit der Gegenfrage „Was ist überhaupt Manipulation und ist nicht Wahlwerbung auch Manipulation?“. Dass der Gesetzgeber gefordert ist, die entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, bzw. den  fake news entgegenzutreten stellte er außer Frage, jedoch ist unklar in welcher Form dies geschehen soll.

 

Quelle: https://www.prisma-zentrum.com/events/47-innovationnight/

Exkursion zu Grass

Trotz des ÖBB Warnstreiks, der am 26. 11. 2018 zu Mittag alle Züge von 12 bis 14 Uhr lahmlegte, erreichten die SchülerInnen der 6ar dennoch fast pünktlich um 14 Uhr das Werksgelände der Fa. Grass in Götzis. Ermöglicht wurde dies durch den ausgesprochen netten Bus-Chauffeur von Bischof Reisen, der als Lenker des Schienenersatzverkehr-Buses die SchülerInnen bis direkt vor die Haustür des Unternehmens brachte.

 

Dort wurden sie von Herrn Alexander Bitschnau, dem Projektleiter der Industrial Engineering Abteilung empfangen, der sie in die Praxis des Projektmanagements bei Grass einführte. Anschließend wurden die SchülerInnen in Kleingruppen von vier Lehrlingen durch die verschiedenen Abteilungen der Produktionsstätte geleitet. Es war beeindruckend von der Stanzerei bis hin zum Versand alle Stationen eines Industriebetriebes hautnah zu erleben. Besonders die Roboter-gesteuerten Anlagen übten eine gewisse Faszination auf die Jugendlichen aus.

 

Am Ende der Werkstour wartete noch eine Stärkung auf die SchülerInnen, bevor sie den Heimweg antraten. 

 

Herzlichen Dank an Herrn Bitschnau und sein Team für die interessante Exkursion bei Grass!

Ecopolicy® - Future Lectures an der FHV

„Bildung für eine zukunftsorientierte Gesellschaft braucht neue Wege und Methoden um junge Menschen zu begeistern.“

 

Die FH Vorarlberg bot am 16. November 2018 im Rahmen der "Future Lectures" des Forums für Umweltbildung ein vielfältiges Programm an. Unter dem Titel „Zukunft spielen“ waren Schulklassen, Studierende und interessierte Spielerteams eingeladen, sowohl neue Planspiele als auch klassische Systemspiele zum Thema Nachhaltigkeit auszuprobieren. Durch den interdisziplinären Ansatz des Projekts boten sich für die Teilnehmenden eine Vielzahl von Wahlmöglichkeiten. Das Ziel dieses Tages war es, auf spielerische Weise den Zusammenhang zwischen den eigenen alltäglichen Entscheidungen und globalen Auswirkungen hautnah zu erleben und zu verstehen.

 

Den OrganisatorInnen war es wichtig, junge Menschen an komplexe Themen heranzuführen und auf spielerische Weise erleb- und begreifbar zu machen und damit anwendbares Wissen zu vermitteln.

 

15 SchülerInnen der BGD Oberstufe (Modul BVL und der 7ar Klasse) erlebten mit dem Computerspiel ecopolicy®, wie sie als kleine Teams mit „Systemdenken“ ein Phantasieland so steuern können, dass es sich erfolgreich und nachhaltig für die Zukunft entwickelt. Dabei verwendeten sie erstmals die eben fertig gestellte Online-Version von ecopolicy®. Nach einer interaktiven Einführung sammelten die Jugendlichen eigene Erfahrungen und tauschten sich zu ihren Erfolgen oder Scheitern aus. Danach traten die Teams im Wettbewerb gegeneinander an. Die ersten drei Plätze gingen souverän an Teams des BG Dornbirn.

 

Herzliche Gratulation an Jakob Albrecht, Paul Hollenstein &  Daniel Stadler (7ar) welche als Sieger hervorgingen, sowie an Lorenz Kanonier& Nicolas Haberlandt (2. Platz) und Benedikt Gunz & Theo Götze (3. Platz) aus der 8c!

 

Quellen: https://www.fhv.at/fileadmin/user_upload/fhv/files/veranstaltungen/18_Flyer_Future_Lectures_und_internationaler_Planspieltag.pdf

 

https://www.fhv.at/veranstaltungen/detail/calendar/2018/11/15/event/tx_cal_phpicalendar/future-lectures-und-internationaler-planspieltag/?no_cache=1&tx_cal_controller%5Bstart_day%5D=15.11.2018&tx_cal_controller%5Bend_day%5D=15.12.2018

 

Wie Veränderung gelingt

Am Freitagnachmittag, den 9. November 2018 fand auf der Kulturbühne AmBach in Götzis der EPU Erfolgstag statt, den die SchülerInnen des Moduls „Betriebs- und Volkswirtschaftslehre“ besuchten.

 

Ein-Personen-Unternehmen (kurz EPU), d.h. Betriebe bestehend nur aus einem Chef und ohne MitarbeiterInnen, stellen die Mehrheit aller Unternehmen in Österreich dar. Insgesamt 307. 883 Unternehmen werden in Österreich ohne unselbständig Beschäftigte geführt, Bei einem WKO-Gesamtmitgliederstand von 517.477 Unternehmen (Stand 12/2017) ergibt sich ein EPU Anteil von 59,5%.

 

Nach dem „come2gether“ startete das Programm mit der Begrüßung unter dem Titel „Die Lust am selbstständigen Arbeiten“ durch die EPU-Sprecherin Susanne Rauch-Zehetner.


In seinem Vortrag „The Se7en Summits of Change“ erklärte Christian Oberleiter den ca. 300 Anwesenden,  wie EinzelunternehmerInnen Ihre Chancen als EPU um ein Vielfaches erhöhen können. Anschließend gab der Vorstand der Raiffeisenbank  Vorarlberg,  Wilfried Hopfner Tipps zum erfolgreichen Investieren und Finanzieren. Abgerundet wurde der Nachmittag mit dem Referat von Ralph Goldschmidt über „Arbeit 4.0. – kraftvoll in die VUKA-Welt“. VUKA beschreibt die heutige Welt anhand der Begriffe Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität. In dieser Welt gibt es keine festen Regeln, keine Gewissheiten oder klar zu erkennende Zusammenhänge mehr: Alles ist möglich. Während die unsichere und komplexe Welt manchen  Angst und Sorge bereitet, bietet sie anderen jede Menge an Chancen. Diese zu erkennen und zu nutzen ist der Schlüssel zum Erfolg in der Zukunft.

 

Beim kulinarischen Ausklang bot sich die Möglichkeit zur Vernetzung und für interessante Gespräche mit UnternehmerInnen.

 

Pecha Kucha

Bereits zum 15. Mal fand in Dornbirn  am 25. Oktober 2018 die Pecha Kucha Night statt, welche SchülerInnen des Moduls „Betriebs- und Volkswirtschaftslehre“ besuchten, um diese Art der Präsentation kennenzulernen.

 

Unter Pecha Kucha versteht man ein spezifisches Präsentationsformat bei dem ein Projekt oder eine Idee anhand von 20 Bildern in jeweils 20 Sekunden vorgestellt wird. Ursprünglich aus Japan stammend, werden Pecha Kucha Nights mittlerweile weltweit in insgesamt 1087 Städten durchgeführt. Ziel ist die Inspiration anderer mit frischen Ideen, spannenden Themen und aufregenden Geschichten, sowie das Netzwerken miteinander.  Neben Dornbirn waren an diesem Tag auch noch acht weitere Pecha Kucha Nights in verschiedenen Teilen der Welt anberaumt, so z.B. in Glasgow, Paris, Edmonton,  Bahrein  oder Ubud, um einige zu nennen.

 

Das  abwechslungsreiche Programm war vielfältig und der Bogen spannte sich von der kritischen Hinterfragung unseres Bildungssystems über Handwerk & Design bis hin zu FairApps als Alternativen zu den „Datenkraken“ Google, Skype, Doodle, Whatsapp & Co.  

 

 

Lernen, wie Wirtschaften funktioniert

oder kurz „gschäfta lerna“ lautete der Titel des ganztägigen Workshops im Wifi, welchen die 6ar Klasse am 15. Oktober 2018 im Rahmen des Unterrichtsfaches „Projektmanagement“ besuchte.

 

Das von Frau Mag. Angelika Radl-Walser entwickelte Planspiel, das mit dem Constantinus Award ausgezeichnet wurde, hatte die Planung eines fiktiven Konzert-Events zum Inhalt. In fünf Gruppen geteilt, bearbeiteten die Jugendlichen die Bereiche Konzeption & Planung, Marketing, Sponsoring und Bewilligungen. Auch das Budgetieren und die laufende Abgleichung der Einnahmen und Ausgaben der vier Spielperioden waren Teil des Workshops.

 

Zwischen den Inputphasen, die auch Theorieblöcke umfassten, waren die Jugendlichen vor allem aktiv eingebunden. Sie mussten sich selbst in Teams organisieren und die gestellten Aufgaben bestmöglich gemeinsam lösen. Teamwork stellte den Schlüssel zum Erfolg dar.

 

Am Ende präsentierten alle Teams ihre Ergebnisse vor der Klasse und reflektierten ihre Erfahrungen des Tages.

 

Herzlichen Dank an die die Vorarlberger Volkswirtschaftliche Gesellschaft (VVG) für die Übernahme der Kosten für  das Planspiel und das Mittagessen in der „Wirtschaft“. Ein Dankeschön auch an die Kursleiterin für den interessanten Workshop!

 

Trumpolitics & Trumponomics – Eine Gefahr für Europa?

Am 12. Oktober 2018 besuchten SchülerInnen des Moduls „Betriebs- und Volkswirtschaftslehre“ den Vortrag „Trumpolitics & Trumponomics – Eine Gefahr für Europa?“ von Univ. Prof. Dr. David Stadelmann.  Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Blickpunkt Wirtschaft" hielt der renommierte Bayreuther Universitätsprofessor an der FH Vorarlberg eine interessante Vorlesung, die den Jugendlichen einen Einblick in Amerikas Wirtschaft verschaffte.

 

Trumps Haltung ist „America First“

Prof. Stadelmann sprach nicht von den Fake News oder den skandalösen Tweets von Donald Trump, sondern viel mehr über die Politik und deren Auswirkung auf Europa. Zunächst wurde die Einstellung von Donald Trump zur restlichen Welt erwähnt, denn diese ist ganz klar „America First“. Der Austritt aus der Transpazifischen Partnerschaft (Handelsabkommen) und aus der NAFTA (Nordamerikanisches Freihandelsabkommen) verstärken diesen Gedanken. Prof. Stadelmann vergleicht Amerika und Europa und sieht, dass es in der Politik auch Gemeinsamkeiten gibt. Denn die USA wollte eine Mauer bauen, welche dann aber zu teuer und zu ineffektiv gewesen wäre. Doch in Europa gibt es ebenfalls solche „Mauern“ wie beispielsweise Schengen/Dublin oder die virtuelle Mauer mit der Türkei. Er sieht auch Verbesserungsmöglichkeiten in Sachen Gesundheitssystem, aber es sei nicht alles so negativ, wie es in den Medien dargestellt wird. Das sieht man an der Arbeitslosigkeit, denn diese liegt in Europa bei ca. 7%, in Amerika dagegen nur bei ca. 4%. Abschließend lässt sich sagen: Man sollte trotz bzw. wegen Trump von den USA lernen, denn geht es Amerika gut, geht es der restlichen Welt auch besser.

 

Verfasserin Julia Jeremic (8c)

 

Hintergrundinformationen:

Viele verbinden mit dem Namen Donald Trump Begriffe wie Fake News, Mauerbau, Protektionismus, Freund Putins, Untreue zu Europa, Diskriminierung, Klimawandel, etc. Dies ist aus europäischer Sicht verständlich, sind doch Trumps Reden höchst ungewöhnlich, oft widerlich und brandgefährlich. Gewisse Inhalte von Trumps Politik deutet Prof. Stadelmann allerdings anders und dieser Vortrag nimmt eine vergleichende Perspektive ein. Gleichzeitig erörtert er Konsequenzen für die europäische Politik und Wirtschaft. Europäische Politiker, Interessengruppen und die Presse täten gut, sich weniger an Trumps Aussagen zu stören, denn »Trumpolitics« und »Trumponomics« sind nicht das wahre Problem Europas. Vielmehr ist die in zahlreichen Ländern herrschende Reformunfähigkeit eine der Hauptherausforderungen für Europas Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.

 

Quelle: https://www.fhv.at/veranstaltungen/detail/calendar/2018/10/12/event/tx_cal_phpicalendar/trumpolitics-trumponomics-eine-gefahr-fuer-europa/?no_cache=1&tx_cal_controller[start_day]=09.09.2018&tx_cal_controller[end_day]=30.12.2018

 

Bilderquelle: Julia Jeremic und Veranstaltungsankündigung auf der Webpage der FHV 

Wie bewerbe ich mich richtig?

Als Vorbereitung für das verpflichtende Praktikum, das im Realgymnasium-Zweig für Kultur und Ökonomie vorgeschrieben ist, besuchten die 6ar SchülerInnen  am 4. Oktober 2018 das bifo (Beratung für Bildung und Beruf) in Dornbirn.  Dort besuchten sie einen Bewerbungs-Workshop, der von Frau Fa professionell durchgeführt wurde. Neben zahlreichen hilfreichen Tipps erhielten die Jugendlichen auch Vorlagen für Lebenslauf und Bewerbungsschreiben als Unterstützung für die Erstellung der eigenen Bewerbungsunterlagen. 

 

Herzlichen Dank an Frau Fa für den interessanten Workshop!

 

Vortrag von Herrn Dr. Hengstschläger

Am 1. Oktober 2018 besuchten Schüler der 8ar den Vortrag von Univ. Prof. Mag. Dr. Markus Hengstschläger, der im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Unternehmersein heute“ im vollbesetzten Otten-Areal seine Sicht der wichtigsten Zutaten für den Erfolg von morgen präsentierte.

 

Der Autor von drei Platz 1 Bestsellern,  „Die Macht der Gene“, „Endlich unendlich“ und „Die Durchschnittsfalle“ referierte über die Faktoren, die seiner Meinung nach in Zukunft wichtig sein werden, um für den sich immer rascher ändernden Markt und den schwer vorhersehbaren Wandel der Wirtschaftsbedingungen gerüstet zu sein.  Es müssen neue Wege beschritten und Talente unterschiedlichster Art gefördert werden, um die Herausforderungen der Zukunft, die wir heute noch gar nicht kennen, erfolgreich bewältigen zu können. Der größte Feind von Innovation ist der Trend zum Durchschnitt und das Bekämpfen von Schwächen, wenn dies zu Lasten des Ausbaus von Talenten geht. Das Gebot der Stunde gilt dem Entdecken von Talenten und der Förderung derselben. Dass dabei zusätzlich zum Talent das Üben unumgänglich ist, stellte er außer Frage.

 

Er forderte die Einführung der verpflichtenden Schulfächer „Kommunikation“ und „Sozialkompetenz“, sowie die Einführung von externen Talente-Scouts in Schulen, wie sie im Sport und in der Musik üblich sind, um Spitzenleistungen zu erreichen.

 

Brexit - Scheidung mit Hindernissen

Am 24. September 2018 besuchten SchülerInnen des Moduls „Betriebs- und Volkswirtschaftslehre“ das Designforum Vorarlberg, wo zwei hochkarätige Referenten zum bevorstehenden Brexit interessante Insider-Einblicke gaben.

 

Brexitannia - Eine Entfremdung und ihre Folgen
Christian Kesberg, Österreichs Wirtschaftsdelegierter in London, der in der Hauptstadt Großbritanniens für die Wirtschaftskammer arbeitet, lieferte gute Einblicke in das Mindset der Briten. Warum wer wie gewählt hat beim Brexit Referendum und vor allem, dass es den Briten weniger um den wirtschaftlichen Aspekt geht, sondern viel mehr um das Denken, das Unabhängig-sein-wollen von Europa. Auch die Politik sprach er an, wie sich Premierministerin May versucht, aus dem Schlamassel zu retten, eventuell auch mit Neuwahlen.

 

Scheiden tut weh – Bericht über die Brexit-Verhandlungen
Gregor Schusterschitz, der österreichische Botschafter in Luxembourg führt stellvertretend für Österreich die Brexit Verhandlungen. Er erzählte über die Schwierigkeiten, die die Verhandlungen mit sich bringen und wie alle Parteien versuchen, das Beste für sich herauszuholen. Hierbei muss man sehr viel beachten, wie z.B. auch die Briten, die im EU-Ausland leben oder arbeiten, die Universitäten und auch Großbritannien als Wirtschaftsstandort, denn alles was einmal Binnenmarkt war,  ist dann plötzlich Ausland und es muss deswegen eventuell alles verzollt werden. Auch versuchen beide Parteien zu verhindern, dass es zu einem sogenannten „No-Deal“ kommt, d.h. ein kalter Abschied Großbritanniens ohne eine Übergangszeit, ohne Verträge. Die Zeit drängt, denn im März 2019 soll es dann endgültig so weit sein. Fakt ist: Die Briten wussten und wissen nicht wirklich was sie wollen, möchten aber, dass alles nach ihren Vorstellungen geht.

 

Verfasser: Theo Götze (8c)

 

Link für Fotos: https://events.wkv.at/index.php?eid=1672&WKV#formInfo

Elevator pitch & whatchado

Ein spannender Abend rund um das Thema Unternehmensgründung und Unternehmertum erwartete die SchülerInnen des Moduls Betriebs- und Volkswirtschaft am 2. Oktober 2018 im Montforthaus in Feldkirch. In der vom WKO Gründerservice organisierten Veranstaltung erhielten die  Jugendlichen viele Informationen und Tipps für eine erfolgreiche Unternehmensgründung und die Arbeitswelt.  Daneben hatten sie Gelegenheit zum Networken, die einige Schüler nutzten, um mit den Vortragenden in Kontakt zu treten.

 

Den Auftakt machte Gerald Kern, der über den „Elevator Pitch“ referierte, d.h. wie man jemanden in 60 Sekunden von seiner Geschäftsidee überzeugen kann.  Danach folgten Start-up-Tipps aus erster Hand.

 

Der keynote speaker Ali Mahlodji  stammte aus Persien, war Flüchtling, Schulabbrecher, hatte über 40 Jobs – von der Putzhilfe zum Manager – und ist nun erfolgreicher Unternehmer und Mitgründer von whatchado (https://www.whatchado.com/de/),  einer Video Plattform für Jugendliche, die auf der Suche nach einem Job sind. Er schilderte seine Lebensgeschichte und machte den Anwesenden Mut,  flexibel zu sein und Veränderungen positiv gegenüber zu stehen.   

 

 

EnergieLounge 2018

Am 19.9. 2018 besuchten die SchülerInnen des Moduls „Betriebs- und Volkswirtschaftslehre“ die Auftaktveranstaltung der „EnergieLounge 2018“, einer Veranstaltungsreihe, die heuer unter dem Titel „Machbares denken -Denkbares tun … auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gesellschaft“ läuft.

 

Nach den beiden Impulsreferaten „Warum wir eine neue Ökobewegung brauchen“ und „Warum wir ein neues Wirtschaften brauchen“  folgte eine Podiumsdiskussion mit den  beiden Impulsreferenten Prof. Dr. Harald Welzer und Alexander Abbrederis, sowie der Naturschutzanwältin DI Katharina Lins und Dr. Kriemhild Büchel-Kapeller vom Büro für Zukunftsfragen. Dabei wurde das Spannungsfeld zwischen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft aufgezeigt, sowie mögliche Lösungsansätze diskutiert.