Reise nach Jerusalem

Am Donnerstag, den 8. Oktober begab sich die RK-Gruppe der 2a nach Hohenems ins Jüdische Museum, doch eigentlich tauchten wir ein in die verwirrend faszinierende Welt von Jerusalem, die Stadt dreier Weltreligionen. Eine Sonderausstellung widmet sich gerade dieser Stadt. Ist das ein Jude oder ein Moslem, oder ein christlicher Mönch? Ist die muslimische Frau strenggläubig oder eher liberal? Anhand verschiedener Piktogramme lernten wir die Vielfalt dieser Stadt und ihrer Bewohner kennen. Jerusalem ist jedenfalls eine Reise wert!

 

Schuljahr 2014/2015

Ein Vormittag bei buddhistischen Mönchen

Nach unserer Zugfahrt nach Feldkirch, liefen wir den Berg hinauf nach Frastanz bis zum Kloster, wo ein Mönch bereits auf uns wartete. Er erzählte uns etwas über die Entstehung des Klosters und ging danach mit uns auf den Hügel zur Stupa hinauf, welche er uns erklärte. Dann liefen wir drei Mal im Kreis um die Stupa, was den Geist beruhigen soll. Bevor wir in den Tempel gingen, machten wir einen Abstecher zu dem neu gebauten Tara-Schrein. Hier hatten wir die Möglichkeit, einige Gebetsmühlen ganz aus der der Nähe zu betrachten und sogar zu drehen. Im Tempel gingen wir in den Gebetsraum, wo wir über Religion und Buddhismus diskutierten.

 

Es war eine sehr informative Exkursion in die Welt und Lebensweise des Buddhismus. In dem Kloster leben sie gemütlicher, ruhiger und offener als wir uns erwartet hatten.

 

Religionsgruppe 4acd

 

... weitere Bilder finden Sie in der Galerie.

Einen islamischen Raum erkunden

Es gehört zur guten Tradition des katholischen Religionsunterrichts, in der 3. und 6. Klasse den islamischen Gebetsraum in der Bildgasse zu besuchen. Mehrere Gruppen, die 3c als letzte am 12. Juni 2015, wurden von Imam Tevfik Caner in die islamische Glaubenspraxis eingeführt und zu türkischem Tee eingeladen. Der herzliche und offene Empfang sowie die Gastfreundschaft sind jedes Mal eine große Freude!

Buddha in Frastanz

Am Donnerstag, den 30. April 2015 besuchten die evangelische und die beiden römisch-katholischen Religionsgruppen der 7. Klassen unter der Leitung von Prof. Michael Meyer das buddhistische Kloster in Frastanz. Herr Helmut Gassner, Gründer und Mönch dieses Klosters begrüßte uns herzlich und führte uns in den Meditations- und Gebetsraum, wo er uns aufforderte Fragen zu stellen. Wir lernten viel über den Buddhismus, angefangen von Buddha über buddhistische Symbole, Organisationen, Sinn und Zweck vom Mönchsein bis hin zu den Zielen des Buddhismus. Besonders beeindruckte uns Herr Gassner mit seiner lebensfrohen Einstellung, sowie der positiven Energie und Ruhe, die er ausstrahlte.

 

Johanna, 7ar

 

Lehrausgang ins Ethik und Umwelt Krematorium

 

Am Donnerstag den 19.02.2015 fuhren wir, die Religionsgruppe 7bc, ins Ethik & Umwelt Krematorium nach Hohenems. Dort trafen wir Herrn Gehrer, welcher das Krematorium in einem würdevollen Ambiente leitet . Dieser führte uns durch das Krematorium und brachte uns den Vorgang der Feuerbestattung näher.

 

Zuerst fanden wir uns in einem großen Eingangsraum wieder, welcher sehr hell, freundlich und modern gestaltet ist. Herr Gehrer stellte sich und seinen Werdegang kurz vor und gab uns einen kurzen Überblick über die Arbeit im Krematorium. Danach führte er uns in den Innenhof, wo die Übergabe der Leichname von den Bestattern passiert. Er erklärte uns auch das Kunstwerk, welches die Mauern ziert. Es stellt das Leben mit seinen Höhen und Tiefen und dann den Tod mit einer langen Geraden dar, welche irgendwann wieder in Höhen und Tiefen übergeht. Die Deutung obliege jedem selbst, fügte er an.

 

Danach gewährte er uns einen kurzen Einblick in den ,,Raum der Ruhe‘‘, in dem die Särge, in denen die Verstorbenen liegen, auf die Kremation warten. Dann ging es weiter in den ,,Raum der Wandlung‘‘, wo er uns den genauen Ablauf der Kremation schilderte. Am Ende zeigte er uns die Asche eines Verstorbenen, welche später in eine Urne kommen wird.

 

Das Krematorium stellte sich anders als erwartet heraus. Wir erwarteten einen viel düstereren Ort. Wenn man das Krematorium betritt merkt man, dass sich Herr Gehrer intensiv und mit Respekt mit dem Thema Tod und Bestattung befasst hat und die letzten Wege dieser Menschen auf Erden sehr pietätvoll gestaltet. Durch die Gestaltung des Krematoriums durch die verschiedenen Kunstwerke, welche sehr gut zum Ort passen, wirkt es sehr freundlich und modern.

 

Die Art von Herrn Gehrer uns dieses Thema näher zu bringen, war sehr offen und ehrlich, was uns sehr beeindruckt hat. Die Führung an sich hat uns sehr gut gefallen und war sehr informativ.
Sie hat uns neue Denkanstöße zum Thema Tod gewährt und unseren Horizont erweitert. 

 

Wir danken Herrn Gehrer recht herzlich für diese tolle Möglichkeit, ein wenig „Zeit, die uns niemand mehr nehmen kann“ (so sagte es Herr Gehrer), mit ihm zu verbringen und Herrn Professor Meier-Backhaus, welcher uns diese einprägsame Exkursion ermöglicht hat.

 

Sophie Thurnher und Lena Wohlgenannt (7B)

 

 

 

Krematorium Hohenems

Die Frage nach dem Tod beschäftigt die Menschheit schon seit Urzeiten. Was geschieht wenn man stirbt? Gibt es etwas nach dem Tod oder nichts und wie wird das aussehen? Im Fach Religion beschäftigten wir, die 7ar/b, uns mit diesen Fragen. Um uns ein eigenes Bild von der Behandlung von Toten machen zu können, besuchten wir das Krematorium in Hohenems. Dort wurden wir vom Geschäftsführer Erwin Gehrer persönlich empfangen und durch die „Anlage“  geführt. Er selbst ging sehr offen mit dem Thema Tod um, offener als wir es erwartet hätten und so waren wir am Anfang noch etwas perplex doch mit der Zeit wurde es beinahe selbstverständlich. Denn Herr Gehrer sprach über den Tod nicht als das Ende, sondern mehr als ein wichtiger Teil des Lebens.

Johannes, 7ar

Besuch in Pflegeheim

 

Im Februar 2014 besuchte die Religionsgruppe der 3a mit ihrer Professorin Iris Jochum das Pflegeheim Höchsterstraße in Dornbirn um mit den Bewohner zu spielen, zu lachen und Spaß zu haben.

 

"Es war sehr amüsant mit den Bewohnern, Spiele zu spielen. Teilweise hielt man uns für Enkelkinder. Unser Kuchen hat ihnen sehr gut geschmeckt. Eine Bewohnerin erzählte uns von ihren Kindern und warum sie im Pflegeheim ist. Wir hoffen, dass wir das Pflegeheim bald wieder mal besuchen, um noch weitere Bewohner kennen zu lernen."

Schülergruppe 1 der 3a

 

"Die Erfahrung im Pflegeheim war wirklich sehr aufschlussreich. Die Bewohner freuten sich sehr über unseren Besuch. Eine Pflegerin führte uns durch das Gebäude. Wir haben mit den Bewohnern gespielt, gelacht und Spaß gehabt. Sie haben uns erzählt, dass sie sich im Heim sehr wohl fühlen. Gerne erzählten sie uns über ihr Leben. Über unsere mitgebrachten Muffins freuten sie sich sehr! Es war ein sehr schöner Besuch!"

Schülergruppe 2 der 3a

 

"Eine der Pflegerinnen erzählte uns, dass die Bewohner schon einige Zeit auf uns warteten. Es war schön zu sehen, wie die Bewohner sich über unseren Besuch und den Kuchen gefreut haben. Es macht großen Spaß, mit ihnen Spiele zu spielen. Wir fanden es sehr lehrreich, zu sehen, wie ein Pflegeheim aufgebaut ist und wie man dort wohnt."

Schülergruppe 3 der 3a

 

Jüdisches in Hohenems

 

Im Jänner und Februar 2014 besuchten mehrere katholische und eine evangelische Religionsgruppe das Jüdische Museum in Hohenems, die dortige Sonderausstellung „Familienaufstellungen“, das Jüdische Viertel oder den Jüdischen Friedhof. Neben koscheren Gummibärchen für die Unterstufenklassen konnte das Judentum, die Mutterreligion des Christentums, genauer kennen gelernt werden.

 

"Ich finde das jüdische Museum war sehr spannend. Ich fand es toll, dass wir zu zweit oder zu dritt in eine bestimmte Ecke Informationen sammeln konnten und diese dann vortragen durften."

Schülerin aus der 3b

 

"Ich habe über sehr viele Bräuche, jüdische Personen und die Verfolgung gelernt. Das Museum war groß und meist sehr schön eingerichtet. Wir hatten viel Spaß."

Schüler aus der 3b

 

Weitere Bilder zur Exkursion gibt es in der Galerie.

 

Exkursion zu den Bonetti-Sozialprojekten

Am 11.12.2013 machte die Religionsklasse, bestehend aus Teilen der 5ar Klasse und der 5b Klasse, eine Exkursion in die Bonetti-Einrichtungen, welche sich für Wohnungslose und Arbeitssuchende einsetzen. Außerdem bekommen Bedürftige drei warme Mahlzeiten pro Tag. Der Leiter dieser Organisation, Mag. Peter Mayerhofer, begrüßte uns am Bahnhof sehr herzlich und führte uns durch die Anlagen: den Neubau mit Verwaltungs- und Wohntrakt und den Bonetti-Werkstätten. Wir besichtigten eines der neuen Doppelzimmer mit Dusche, Tisch, zwei separaten Betten sowie zwei Stühlen. Danach führte man uns zu den Werkstätten, in denen Langzeitarbeitslose kleine Aufträge für die Industrie, wie zum Beispiel Zumtobel oder Grass, erledigen. Eine der wichtigsten Werkstätten für die Arbeiter ist die Tischlerei, findet der Geschäftsführer, da die Arbeiter dort alle Arbeitsschritte vom Rohstoff bis zum fertigen Endprodukt mitverfolgen können. Den Schülern hat die Besichtigung dieser Einrichtung sehr gut gefallen und sie würden gerne weitere solche Besichtigungen unternehmen.

 

Clemens Brunner und Guido Steurer, 5ar