Life and Job Skills for Successful Europeans (2017-19)

LJSSE (Life and Job Skills for Successful Europeans) ist der Name unseres neuen Erasmus Projekts, das die SchülerInnen vom BG Dornbirn mit jenen aus Ierapetra (Kreta/Griechenland), Larnaka (Zypern), Massa (Italien), Faro (Portugal) und Teneriffa (Spanien) verbindet. Das Projekt dauert von September 2017 bis August 2019 und befasst sich mit den Kompetenzen und notwendigen Fähigkeiten von Jugendlichen, um mit Erfolg in die Arbeitswelt eintreten zu können.

 

https://www.yumpu.com/en/document/view/59462658/6-

 

 

 

 

1. Treffen: Massa (Italien, 05.11.2017 – 10.11.2017)

Beim ersten Treffen, welches in Massa stattfand, stellten sich die Schüler des IIs Barsanti als Gastgeschwister zur Verfügung. Der Koordinator Alberto Rappelli, stellte für uns ein interessantes Programm zusammen.

 

Nachdem alle Schüler (und eine Schülerin) und alle Lehrer aus den fünf Ländern (Portugal, Spanien, Griechenland, Zypern und Österreich) eingetroffen waren, begann am Montag das Programm in der Schule der italienischen Gastgeschwister, einer technisch orientierten Bubenschule. Während die Schüler zunächst durch die Schule geführt wurden, galt es für die Lehrer eine grobe Lagebesprechung zu machen. Der Nachmittag bestand für die Lehrer aus demselben Programm, die Schüler hingegen hatten frei. Am folgenden Tag stellten die Delegationen ihre jeweiligen Schulen, Städte und Länder vor, statteten der Bildungsministerin der Region im Rathaus von Massa einen Besuch ab und votierten den Vorschlag aus Zypern zum Logo des Projektes.

 

Die Erwartung, dass es tags darauf aufgrund der anstehenden Stadtbesichtigung etwas ruhiger zugehen würde, wurde bereits nach kurzer Zeit enttäuscht, da der Großteil der Leute nach einigem hin und her den Zug nach Lucca verpasst hatte. In der Zwischenzeit besichtigten die Angekommenen die Kathedrale (inklusive Turm). Wiedervereint bestieg man dann den Torre Guinigi auf dem sogar Bäume wachsen. Die portugiesische Abordnung beschloss am Nachmittag spontan noch nach Florenz zu fahren. In ebendiese Stadt fuhren am letzten ganzen Tag dann auch die Spanier, die nicht mit dem Rest der Truppe nach Pisa kamen. Schließlich hatte man dann auch genug von schiefen Türmen und marmorverzierten Kirchen und begab sich auf den Rückweg nach Massa, wo noch ein sechsgängiges Farewell-Dinner stattfand.

 

After the arrival of all the students and teachers from the five participating countries (Portugal, Spain, Greece, Cyprus and Austria) on Monday, the program began at the Italian host school, a technically orientated, boys only school. While the students were shown around the school, the teachers had a short meeting. In the afternoon, the students enjoyed some leisure time and the teachers continued with their briefing. The following day, each delegation presented their country of origin, visited the regional government and chose the Cypriot design to be the project logo.

 

After most people missed the train to Lucca due to some misunderstandings, what was originally intended to be a relaxing day turned into a somewhat stressful one. Those who made it to Lucca as originally planned visited the cathedral--including the tower. After meeting up with the latecomers, we visited Torre Guinigi, an old tower with trees growing on it. The Portuguese delegation then went to Florence in the afternoon. The next day, the Spanish group went to Florence, while the rest visited Pisa. After everyone had seen enough leaning towers, marble-clad churches and other sights, we went back to Massa for the farewell dinner, which was an excellent menu consisting of six different dishes.

 

http://ljsse.blogspot.com

 

Weiter zum Film "BGD Dornbirn Vorarlberg Austria 2017 Elias und Aurel" (https://youtu.be/y6qVu3Cm2X0)

 

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2. Treffen: Frenaros (Zypern, 25.02.2018 – 03.03.2018)

Am frühen Sonntagmorgen brachen wir (Amrei Schwärzler, Luna Kajany und Marie Kanonier mit Frau Prof. Schuster und Frau Prof. Schmölz) nach Zürich auf, um unsere Reise nach Zypern anzutreten. Am Flughafen von Larnaka angekommen, wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien willkommen geheißen und fuhren gleich weiter nach Frenaros.
Am Montag gingen wir dort das erste Mal in die Panos Ioannou Junior High School und trafen die restlichen Teilnehmer des Erasmus Projekts. Nach zwei Stunden Schule, der offiziellen Begrüßung mit zypriotischen Liedern und Tänzen und einem köstlichen zypriotischen Frühstück, verbrachten wir den restlichen Tag mit Kennenlernaktivitäten und Präsentationen der einzelnen Länder und Schulen.

 

Den Dienstag beschäftigten wir uns am Vormittag mit dem eTwinning Programm, besuchten u.a. das Environmental Centre in Kavo Greco, das Open Air Handwerksmuseum sowie die Landwirtschaftsschule in Avgorou. Schließlich wurden wir vom Bürgermeister von Deryneia, einem Ort an der Demarkationslinie (Green line) empfangen.
Als 1974 die türkische Armee den Norden Zyperns besetzte, flohen viele griechische Zyprioten in den südlichen Teil des Landes. Vom Kulturzentrum View Point aus hatten wir die Gelegenheit mit Ferngläsern die Geisterstadt Varosha (im Bezirk Famagusta) zu betrachten und erhielten Informationen über Flucht und Vertreibung.
Besonders gefiel uns am Nachmittag der botanische Garten, welcher voll von tollen Pflanzen und einem abenteuerlichen Labyrinth war.

 

Am Mittwoch: Larnaca (Tour und Einkaufsbummel), Alexander College (in Kooperation mit englischen Unis – Frau Prof. Schuster hat Prospekte!), Metallfabrik MESCO, Mittagessen (meist gegen 14:30!) am Finikoudes Strand – langweilig wurde uns nie!

 

Am Donnerstag entdeckten wir Nikosia. Europas einzige geteilte Hauptstadt wird im Norden von türkischen und im Süden von griechischen Zyprioten bewohnt. Am Ende unserer Stadtführung landeten wir beim Fußgängergrenzübergang Checkpoint Ledra Street, von wo aus wir einen guten Blick in den türkischen Teil hatten. An das Café mit Sandsackbegrenzung vor dem Niemandsland muss man sich aber gewöhnen.
Weiter ging es nach Athienou, ins Kallinikeio Museum, wo man uns zeigte, wie man den berühmten Halloumi Käse zubereitet - Kostprobe inklusive!

 

Am Freitag besichtigten wir die moderne Getreidemühle von Xatjigiorki. Danach präsentierten wir Tänze und ein von uns einstudiertes Potpourri von Liedern aus allen Ländern.  Eine tolle Fete und ein Farewell Dinner rundeten das Programm ab. Neben vielen Tränen wurde auch viel gelacht. So verabschiedeten wir uns am letzten Tag schweren Herzens von unseren neugewonnenen Freunden.

 

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