Nächste Station: Betlehem

Aus Visionen zum Jahresbeginn, wie die Welt im Jahre 2014 ausschauen soll, gestalteten die ReligionsschülerInnen der 4e zwei Friedensfahnen für das große Friedensfest am 25. Juli 2015 in Dornbirn, das an das Kriegsende vor 70 Jahren erinnert. Ausgehend von Hiroshima macht die „Earth Caravan“ Halt in Dornbirn. Am 2. Juli wurden die bunten Fahnen, die 300 SchülerInnen aus ganz Vorarlberg gestaltet haben, im Park der Inatura präsentiert. Die beiden Fahnen der 4e betonen ein neues Miteinander zwischen Mensch und Natur, sie plädieren besonders für einen anderen Umgang mit den Tieren. Wie wir alle aus einem Stamm sind, so sollen Mensch und Tier Hand in Hand die Erde bevölkern.

 

Der Palästinensische Friedensaktivist Mazim Qumsiyeh war Ehrengast bei der Präsentation. Er wird in Betlehem, einer der nächsten Stationen der „Earth Caravan“, die Fahnen aus Vorarlberg entgegen nehmen. Sie werden dort aufgehängt und an unseren gemeinsamen Wunsch nach Frieden, besonders im Nahen Osten, appellieren.

 

Dieses Projekt wurde vom Vorarlberger Kulturservice (VKS) unterstützt.

 

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Service Learning

„Service Learning“, Lernen durch Engagement, war das, was die SchülerInnen der 3d die letzten Wochen praktizierten: Sie suchten eine geeignete Partnerinstitution für eine soziale Aktion mit älteren Menschen. Mails schreiben, nachfragen, professionelle Ratschläge zum Umgang mit älteren Menschen einholen, und ein Programm für eine 15minütige Vorführung zusammenzustellen.

 

Am 23. Juni fand die Aktion im Pflegeheim Höchsterstraße statt. In allen vier Wohnbereichen des Pflegeheims spielten, tanzten und sangen die SchülerInnen der 3d gemeinsam und führten ein Quiz durch. Die Erinnerungsstation, der Wohnbereich mit demenzkranken Menschen, stellte dabei eine besondere Herausforderung dar. Die anfängliche Verkrampfung löste sich jedoch rasch auf. Sowohl den älteren Menschen im Publikum wie den SchülerInnen machte es sichtlich Spaß, miteinander in Kontakt zu kommen. Eine Einladung für das nächste Jahr ist jedenfalls bereits ausgesprochen.

Fußball - eine Lösung für die Ärmsten?

Ein UNESCO-Projekt der 3b.

Wir haben uns für dieses Projekt entschieden, weil uns (die 3b Klasse) interessiert hat, wie die Straßenkinder ihren Alltag gestalten und wir mehr über dieses Thema erfahren und beim Bundeswettbewerb für politische Bildung mitmachen wollten. Prof. Karin Schindler-Bitschnau, unsere Religionslehrerin, hat es mit uns durchgeführt.

 

Wir bildeten Gruppen, die jeweils Nachforschungen in einer bestimmten Richtung anstellen sollten (Giovane Elber, Straßenkinder in Brasilien, Hilfsorganisationen). Nachdem wir alle erforderlichen Informationen gesammelt hatten, überlegten wir gemeinsam, wie wir am besten auf unser Projekt aufmerksam machen können. Dieser Teil nahm besonders viel Zeit in Anspruch, da wir jeden Schritt abstimmten.

Wir entschieden uns, Fußball-Muffins zu backen und sie anschließend in der Schule und bei der Schnupperparty für Volksschüler zu verkaufen. Auf den Muffins befand sich ein Zahnstocher mit einem Fußball und einem Link zur Website http://strassenkinder13.jimdo.com/ , die wir selbst gestaltet haben. Unsere Website informiert ausführlich über das Leben von Straßenkindern. Dort schreiben wir über unser Projekt und posten auch Bilder.

 

Bei unserem brasilianischen Partnerprojekt wird regelmäßiges Fußballtraining für 50 Straßenkinder in Recife im Nordosten Brasiliens durchgeführt. Unsere Spende (240 Euro) wird für die Verpflegung während des Trainings verwendet.

Link: http://www.rua-ev.de/rua/de/aktuelles-aus-brasilien/2012/zwei-klas-sen-fuer-brasilien.html

 

Kuchenverkauf für einen guten Zweck

Im vergangenen September verstarb eine junge, dreifache Mutter aus Schwarzenberg unerwartet nach einer Hirnblutung. Um Familie Kleber nach diesem Verlust finanziell etwas unterstützen zu können, startete die Religionsgruppe der 3a Klasse einen Kuchenverkauf. An zwei Mittwochen verkauften sie ihre selbst gebackenen Kuchen, Muffins und CupCakes in der Schule. Dabei konnten sie 134 Euro einnehmen. Durch eine großzügige Spende seitens der Schule konnten insgesamt 180 Euro an Familie Kleber überwiesen werden. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, die diese Aktion unterstützt haben!

 

     

 

 

Eine Favela auf dem Martinimarkt

 

Straßenkinder, Brasilien und die Fußball-WM2014 bewegten die 3e zum Handeln. Straßenkindern in Brasilien, die oft nur mit Betteln, Drogenhandel und Stehlen überleben, soll geholfen werden. Sie benötigen dringend Unterkunft, regelmäßiges Essen, Bildung und Fürsorge. Auf dem Martinimarkt am 8. November 2013 baute die 3e daher eine Favelahütte aus Paletten, alten Planen und Holzresten auf, um auf die Situation der Straßenkinder aufmerksam zu machen. In der Hütte spielten Schülerinnen Kasperltheater um Kindern vom Schicksal des Straßenkinds Ana zu erzählen. Plakate und Flyer, die die Firma We are DC – Hefel-Zündel OG gratis hergestellt hatte, informierten näher über das Thema. Fladenbrote, Kuchen, Muffins und brasilianische Getränke wurden zugunsten des Bildungsprojekts Reconciliação do Menor für Straßenkinder in São Paulo verkauft.

 

Link: http://www.stiftung-sorriso.de/projekte.htm